Sonderregelung für Grenzgänger im Homeoffice gilt gegenüber Frankreich und Österreich bis 31.08.2020

Grenzgänger aus EU-/EFTA-Staaten, die aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend ihre Tätigkeit ganz oder teilweise im Wohnsitzland ausüben, unterliegen weiterhin der schweizerischen Sozialversicherungsgesetzgebung. Eine zeitweilige Schwankung der im Wohnsitzland ausgeübten Tätigkeit infolge des Coronavirus ändert auch nichts an der Versicherungsunterstellung von Grenzgängern, die bereits vorgängig gewöhnlich in mehreren Staaten tätig waren.

Da die meisten Personen nunmehr ihre Tätigkeit wieder physisch in der Schweiz erbringen können und auch die Home-Office-Empfehlung des Bundesrats seit dem 22. Juni 2020 nicht mehr gilt, wird sich das Zeitfenster für diese vorübergehende flexible Auslegung der Unterstellungsregeln in absehbarer Zeit schliessen.

Im Verhältnis zu Frankreich und Österreich gilt die flexible Anwendung der Unterstellungsregeln bis zum 31.08.2020.

In Bezug auf Deutschland gilt diese bis zum 31.12.2020.

Danach wird je nach Bedarf und Entwicklung der Gesundheitssituation das weitere Vorgehen gemeinsam festgelegt. Gespräche mit anderen Staaten wurden ebenfalls bereits aufgenommen. Aus Sicht des Bundesamtes für Sozialversicherungen gilt die flexible Auslegung der Unterstellungsregeln in Bezug auf die anderen Nachbarstaaten weiter, solange nichts anderes vereinbart wurde.

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